Dr. med. Christoph Hucklenbruch 

Facharzt für Anästhesiologie
Intensivmedizin
Notfallmedizin
Palliativmedizin
 

über mich

"Weshalb gerade Anästhesie?"

Weil ...

... es für mich keinen spannenderen Beruf als den des Arztes gibt.

... die Physiologie der interessanteste Bereich der Medizin ist.

... ich gerne mit hochpotenten, schnell wirksamen und effektiven Medikamenten arbeite.

... ich gerne manuell arbeite.

... ich gerne mit modernen technischen Geräten arbeite.

... ich gerne in Akutsituationen Entscheidungen treffe.

... ich gerne meine Aufmerksamkeit ungeteilt einem Patienten widme, ohne dass dadurch andere Patienten vernachlässigt werden.

... ich Patienten gerne den Schmerz nehme.

... ich weiß, was ich kann und daher weder im Mittelpunkt stehen muss, noch eine Bestätigung durch den Patienten benötige ("Sind Sie der Arzt oder nur der Anästhesist?").

... ich nicht zuletzt in der Anästhesiologie (und Intensivmedizin) nicht nur meine Stärken, sondern sogar meine Schwächen voll ausleben kann.

Stärken wie:

  • analytisches Denken

  • strukturiertes, präzises und gleichzeitig zügiges Arbeiten

  • ruhiges und umsichtiges Vorgehen auch in Stresssituationen

  • Treffen rationaler und gleichzeitig den Gesamtkontext berücksichtigender Entscheidungen

  • manuelle Geschicklichkeit

  • Offenheit, Ehrlichkeit und Direktheit: What you see is what you get!

"OK, beeindruckt mich nicht sonderlich. Ist ja schließlich das Internet. Da kann jeder schreiben, was er will (Fake news!). Was ist denn aber jetzt mit den Schwächen?"

  • Ungeduld

(Unnötige) Langsamkeit und Trägheit treiben mich zugegebenermaßen in den Wahnsinn. Das führt dazu (siehe auch nächster Punkt), dass ich strukturiert und zügig arbeite. Das hat den angenehmen Nebeneffekt, dass unnötige Wartezeiten (beispielsweise für das OP-Team) vermieden, oder zumindest reduziert werden.

  • "Optimierungswahn" (zumindest nach Aussage meiner Frau)

Nicht optimierte Arbeitsabläufe bereiten mir nahezu physische Schmerzen. Vielleicht übertreibe ich es damit zu Hause von Zeit zu Zeit ein wenig, aber bei der Arbeit führen Optimierungen zu verbesserten Abläufen, besserer Therapie, mehr Zufriedenheit im Team und letztlich auch zum Einsparen der Ressourcen Zeit und Geld.

Und je mehr ich davon bei der Arbeit auslebe, desto weniger leidet meine Familie zu Hause darunter ...

  • Pedanterie

Während der Narkose kann ich meiner nicht abzustreitenden Tendenz zur Pedanterie nachgehen. Präzision auch in Detailfragen führt letztlich zu mehr Sicherheit des Patienten. In Abwandlung von Goethes Faust: "Hier bin ich Pedant, hier darf ich's sein!".

Und das Beste ist: Es kostet nicht einmal Zeit!​

  • Besserwisserei

OK, das ist und bleibt einfach nur eine ganz miese Schwäche ...

 

"Was ist bei der täglichen Arbeit wichtig?"

Die oberste Maxime meines Handelns ist (selbstverständlich) die Patientensicherheit.

Wichtig sind mir daher insbesondere folgende Punkte:

  • Leben einer modernen, offenen und nicht bestrafenden Fehlerkultur, anstelle einer Schweige- und Beschuldigungskultur (blame culture).

  • Parallelnarkosen werden grundsätzlich nicht durchgeführt.

  • Das Handeln und Vorgehen erfolgt evidence-based. Allerdings immer mit angeschaltetem und jederzeit kritisch-hinterfragendem Verstand ...

 

Kurz zusammengefasst:

Entweder, man arbeitet vernünftig, oder man lässt es ganz sein.

Ihr

     Christoph Hucklenbruch 

 

curriculum vitae

Klinische Tätigkeit

seit 10/2016

Chefarzt der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin der Paracelsus-Klinik Bad Ems

11/2012 – 09/2016

Oberarzt an der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin und Schmerztherapie der Paracelsus-Klinik Osnabrück, (Priv.-Doz. Dr. med. H. Stubbe)

4/2012 – 10/2012

Facharzt (inkl. Oberarztvertretungen) an der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie des Universitätsklinikums Münster, (Univ.-Professor Dr. med. Dr. h. c. H. Van Aken, FRCA, FANZCA)

6/2004 – 4/2012

Assistenzarzt an der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie des Universitätsklinikums Münster, (Univ.-Professor Dr. med. Dr. h. c. H. Van Aken, FRCA, FANZCA)

Forschung

12/2007 – 12/2009 Forschungsaufenthalt USA:

      Postdoctoral Fellowship an der Klinik für Anästhesiologie der Universität von Virginia, Charlottesville, VA, U.S.A.           (G. Rich, M.D., Ph.D.)​

  • Auswirkung von Narkotika auf die Neurogenese

  • Risikofaktoren für das frühe Transplantatversagen nach Lungentransplantation

  • Einfluss intraoperativer Faktoren auf das Auftreten respiratorischer Komplikationen nach Pneumonektomie

2010                Auszeichnung des Posters  „Risk factors for the development of Primary Graft Dysfunction after pulmonary                                     transplantation surgery" auf der Jahrestagung der  International Anesthesia Research Society (IARS) 2010 als „Best                         of Section“-Poster und Auswahl zur Präsentation auf dem Kosaka Abstrakt Forum.​

2008               Aufnahme in das Mentorenprogramm des wissenschaftlichen Arbeitskreises Wissenschaftlicher Nachwuchs der                              Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI)

2004 – 2007    Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Sepsis und des Lungenversagens

 

2001 – 2006    Promotion

 

      “Stickstoffmonoxidinhalation zur Begrenzung des Lungenödems bei Volumentherapie im Schafmodell des                       sepsisassoziierten akuten Lungenschadens”

      Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie des Universitätsklinikums Münster, (Univ.-       Professor Dr. Dr. h. c. H. Van Aken, FRCA, FANZCA)

Publikationen

Ausbildung

04/2012          Facharzt (Anästhesiologie)

10/2004          Approbation

1998 – 2004    Studium der Humanmedizin an der Philipps-Universität Marburg sowie der Westfälischen Wilhelms-                                               Universität Münster

1996 – 1998    Studium der Politik-, Geschichts- und Sportwissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

1994 - 1995     Zivildienst (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.v.)

1994                Abitur

Fortbildung/Zusatzbezeichnungen

 

seit 2019.         in Weiterbildung Ärztliches Qualitätsmanagement

seit 2017          in Weiterbildung Antibiotic Stewardship

2019               Zusatzbezeichnung Palliativmedizin

2018               Zusatzbezeichnung Notfallmedizin

2017               Zusatzbezeichnung Intensivmedizin

2012               Fachkunde Strahlenschutz (regelmäßige Aktualisierung)

2011               Intensivtransport (DIVI)

2010               Internationales Diplom in Bergmedizin

 

Mitgliedschaften (beruflich)
  • European Society of Intensive Care Medicine (ESICM)

  • Berufsverband Deutscher Anästhesisten e.V. (BDA)

  • Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI)

  • Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI)

  • International Anesthesia Research Society (IARS) (2010)

  • Deutsche Gesellschaft für Berg- und Expeditionsmedizin e.V. (BExMed)

Diplomlehrgang Alpinmedizin, Dachstein, 2007

 

publikationen

Originalarbeiten
  • Thiele, R. H., Hucklenbruch, C., Ma, J. Z., Colquhoun, D., Zuo, Z., Nemergut, E. C., & Raphael, J.: Admission hyperglycemia is associated with poor outcome after emergent coronary bypass grafting surgery. J Crit Care. 2015;30(6):1210–1216.

  • * Blank RS, * Hucklenbruch C, Gurka KK, Scalzo DC, Wang XU, Jones DR, Tanner SR, Jaeger JM: Intraoperative factors and the risk of respiratory complications after pneumonectomy. Ann Thorac Surg. 2011;Oct;92(4):1188-94.

  • Lunardi, N., Hucklenbruch, C., Latham, J. R., Scarpa, J., Jevtovic-Todorovic, V.: Isoflurane Impairs Immature Astroglia Development In Vitro: The Role of Actin Cytoskeleton. J Neuropathol Exp Neurol. 2011;70(4):281-291.

  • Hucklenbruch C, Hinder F, Berger C, Ertmer C, Lange M, Westphal M, Van Aken H, Ellger B, Stubbe HD: Effects of aerosolized Iloprost and inhaled nitric oxide on pulmonary circulation and lung edema in ovine acute lung injury. Shock.  2008 Jul;30(1):75-80.

  • C. Ertmer; A. Morelli; S. Rehberg; M. Lange; C. Hucklenbruch; H. Van Aken; M. Booke; M. Westphal. Exogenous adrenomedullin prevents and reverses hypodynamic circulation and pulmonary hypertension in ovine endotoxaemia. Br J Anaesth. 2007; 99(6):830-6.

  • Lange M, Morelli A, Ertmer C, Koehler G, Bröking K, Hucklenbruch C, Bone HG, Van Aken H, Traber DL, Westphal M: Continuous versus bolus infusion of terlipressin in ovine endotoxemia. Shock 2007 28(5):623-9.

  • Lange M, Williams W, Bone HG, Van Aken H, Bröking K, Morelli A, Hucklenbruch C, Daudel F, Ertmer C, Stubbe HD, Traber DL, Westphal M: Continuously infused glipizide reverses the hyperdynamic circulation in ovine endotoxemia. Shock 2007; 27(6): 701-6.

  • Stubbe H.D., Westphal M., Van Aken H., Hucklenbruch C., Lauer S., Jahn U.R., Hinder F. Inhaled nitric oxide reduces lung edema during fluid resuscitation in ovine acute lung injury. Intensive Care Med. 2003 Oct;29(10):1790-7.

* geteilte Erstautorenschaft

 

Übersichtsarbeiten
  • Eckle VS, Hucklenbruch C: Narkosevorbereitung beim Hausarzt: Worauf kommt es an? MMW-Fortschr. Med. 2010;4:43-47.

  • Eckle VS, Hucklenbruch C, Todorovic SM: Was wissen wir über Narkosemechanismen? Anaesthesist 2009;58:1144–1149.

  • Lange M., Bröking K., Van Aken H., Hucklenbruch C., Bone HG., Westphal M.: Einsatz von Ketamin bei Sepsis und systemischen Entzündungsreaktionen. Anaesthesist 2006;55:883-91.

Fallvorstellungen
  • Goins KM, May JM, Hucklenbruch C, Littlewood KE, Groves DS: Unexpected cardiovascular collapse from massive air embolism during endoscopic retrograde cholangiopancreatography. Acta Anaesthesiol Scand. 2010 Mar;54(3):385-8.

Abstracts
  • M. Masla, C. Hucklenbruch, A. Gottschalk, J. Witte, D.S. Groves: Diabetes and/or HbA1c Predict Perioperative Hyperglycemia. American Society of Anesthesiologists Annual Meeting 2010, San Diego, CA, USA, October 16-20, 2010, A239.

  • M. Masla, A. Gottschalk, C. Hucklenbruch, J.L. Huffmyer, D.S. Groves: Diabetes and/or HbA1c Levels Predict Perioperative Glucose Variability in On-Pump CABG Surgery. American Society of Anesthesiologists Annual Meeting 2010, San Diego, CA, USA, October 16-20, 2010, A228.

  • C. Hucklenbruch, A. Gottschalk, D. C. Scalzo, X.-Q. Wang, K. K, Gurka, D. R. Jones, R. S. Blank: Risikofaktoren für die Entwicklung einer primären Transplantatdysfunktion nach Lungentransplantation. Anästh Intensivmed 2010;51:S739.

  • C. Hucklenbruch, A. Gottschalk, D. C. Scalzo, K. K, Gurka, D. R. Jones, J. M. Jaeger, R. S. Blank: Einfluss anästhesiologischer Faktoren auf das Risiko respiratorischer Komplikationen nach Pneumonektomie. Anästh Intensivmed 2010;51:S739.

  • C. Hucklenbruch, D. C. Scalzo, X. Wang, K. K. Gurka, D. R. Jones, R. S. Blank: Risk Factors For The Development Of Primary Graft Dysfunction After Pulmonary Transplantation Surgery. 84rd Clinical and Scientific Congress of The International Anesthesia Research Society (IARS), Honolulu, HI, USA, March 20-23, 2010, S-48.

  • C. Hucklenbruch, A. Gottschalk, S. K. Rich, S. Rais, M.E. Durieux, D. S. Groves: Admission Blood Glucose Level Predicts The Magnitude Of Intraoperative Hyperglycemia In Non-Diabetic Patients. 84rd Clinical and Scientific Congress of The International Anesthesia Research Society (IARS), Honolulu, HI, USA, March 20-23, 2010, S-179.

  • C. Hucklenbruch, N. Lunardi, T. Frenzel, H. Van Aken, V. Jevtovic-Todorovic: Isofluran beeinträchtigt die Proliferation unreifer Gliazellen von Ratten in vitro. 56. Deutscher Anästhesiecongress; Leipzig 2009.

  • N. Lunardi, C. Hucklenbruch, V. Jevtovic-Todorovic: Isoflurane causes the impairment of actin polymerization and organisation in very young astrocytes in culture. Program No. 544.17. 2009 Neuroscience Meeting Planner. Chicago, IL: Society for Neuroscience, 2009. Online.

  • C. Hucklenbruch, N. Lunardi, V. Jevtovic-Todorovic: Inhalational anesthetic isoflurane impairs the proliferation of the immature rat glial cells in vitro. Program No. 208.9. 2008 Neuroscience Meeting Planner. Washington, DC: Society for Neuroscience, 2008. Online.

  • A. Gottschalk, N. A. Patel, C. Hucklenbruch, M. E. Durieux, D. S. Groves: Systemic lidocaine provides better perioperative glucose control in diabetes patients. 83rd Clinical and Scientific Congress of The International Anesthesia Research Society (IARS), San Diego, CA, USA, March 14-17, 2009, S-308.

  • C Ertmer, S Rehberg, M Lange, A Morelli, C Hucklenbruch, B Ellger, H Van Aken, M Westphal: Effects of two different hydroxyethylstarch solutions oncolloid osmotic pressure and renal function in ovine endotoxemic shock. Crit Care. 2008; 12 Suppl: 2, P234.

  • H. D. Stubbe, C. Hucklenbruch, F. Hinder: Experiences with a realistic model of traumatic brain injury in sheep.  Intensive Care Med. 2007, Sep; 33: Suppl. 2: S36.

  • H. D. Stubbe, C. Hucklenbruch, M. Westphal, B. Ellger, F. Hinder: Effects of aerosolized Iloprost and inhaled nitric oxide on pulmonary circulation and lung edema in ovine acute lung injury.  Intensive Care Med. 2007, Sep; 33: Suppl. 2: S144.

  • Lange M, Bröking, Ertmer C, Traber DL, Hucklenbruch C, Van Aken H, Westphal M: Rebound hypotension following terlipressin bolus infusion can be prevented by continuous low-dose infusion of terlipressin. Crit Care. 2007; 11 Suppl: P35.

  • Hucklenbruch C., Stubbe H.D., Van Aken H., Berger C., Lange M., Hinder F. Vergleich der Effekte von inhalativem Iloprost und Stickstoffmonoxid auf das extravaskuläre Lungenwasser unter Volumensubstitution im Modell des akuten Lungenschadens im Schaf. Intensivmed 43:Suppl 1, I/6 (2006).

  • Stubbe H.D., Greiner C., Hucklenbruch C., Westphal M., Hinder F. Zerebrale Effekte von Volumentherapie und Vasopressortherapie bei Schädel-Hirn-Trauma und Sepsis im Schaf. Intensivmed 43:Suppl 1, I/46 (2006).

  • Stubbe H.D., Hucklenbruch C., Van Aken H., Westphal M., Lauer S., Hinder F.: Inhaled NO reduces lung edema during fluid resuscitation in ovine lung injury. Eur. J. Anaesthesiol., 2002, 19 (Suppl. 24), A-604.

Vorträge
  • Inhalational anesthetic isoflurane impairs the proliferation of the immature rat glial cells in vitro (Neuroscience 2008, Washington, U.S.A.).

  • PDE2/5 Inhibition zur Reduktion des inflammatorisch/hydrostatisch bedingten Lungenödems im tierexperimentellen Sepsismodell (ALTANA Pharma AG, Konstanz, Deutschland, 2007).

kontakt

 

© 2018 Christoph Hucklenbruch

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